Die Kunst, Menschen zu begeistern

Manche Unternehmen fragen sich, was bei ihnen schief läuft. Wieso, weshalb, warum ihre Mannschaft(en) nicht aus ihrer Negativstimmung finden.

Die Kunst, Menschen zu begeistern, ist das Verlangen, sie zu verstehen.

Wie dieser Satz als Stimmungswechselformel anzuwenden ist, beschreiben wir in diesem Blogartikel.

Wenn der Fisch von Innen stinkt …

… wird er außen kaum bekömmlicher.

Was hier hart klingt, trägt leider einen wahren Kern. Jedoch einen lösbaren.

Um dies aufzuzeigen, benutzen wir eine klassische Kundenerfahrung.

Das was wir damit transportieren möchten, lässt sich jedoch ebenso auf andere Situationen wie beispielsweise Abteilungs- oder Lieferantenkonflikte übertragen.

Serviceklassiker

Jeder kennt aus seinem eigenen Verbraucherdasein Momente, in denen Servicekräfte aller Couleur unglaubliche Verhaltensweisen an den Tag legen.

Die besonders Einprägsamen schaffen es, dass wir Kunden uns am Ende schuldig fühlen, obwohl nicht wir Ursache der negativen Kauferfahrung waren.

Sobald wir mit unserem Unmut verärgert reagieren, werden wir behandelt, als würden wir vollkommen zu Unrecht überreagieren. Sobald wir den Laden verlassen, schüttelt der Verkäufer verständnisfrei den Kopf und legitimiert fehlerhafte Abläufe und kundenfeindliche Verhaltensweisen mit dem „so ein Arschloch-Kunde“.

Er fühlt sich wieder gut und wir können sehen, wie wir damit klarkommen, der neuen Systemrelevanz gegenüber wieder einmal als wenig sympathisch dazustehen. Den Wert unserer jährlichen Lohnsteuer, scheint ja eh das ganze Land vergessen zu haben.

Kunden suchen Ablassventile

Nun sind wir also frustriert und demotiviert. Möglicherweise machen wir unserer Negativerfahrung per Bewertung Luft (sofern wir keinen Ruf zu verlieren fürchten). Oder aber wir lästern fleißig und wechseln in Zukunft das Geschäft.

Was negative Servicetage an sich für Unternehmen bedeuten, beschreiben wir in unserem Ebook „Guter Service spricht sich rum“.

Ursachen mieser Stimmungen

Hier geht es nun um das Warum. Die Führungsebene und möglicherweise auch das Team selbst, fragen sich, wieso sie ständig in solche Konfliktspiralen tappen und es einfach nicht schaffen, ihre Empfehlungsquoten zu steigern (Produktion zu erhöhen, Krankheitstagesenkung etc.).

Das eine oder andere Unternehmen hat sogar wiederholt klare Vorgaben gemacht, Produktschulungen durchgeführt, eventuell sogar Servicetrainer eingekauft.

Die schlechte Stimmung scheint trotzdem das Verlässlichste zu sein, was die Mannschaft hergibt.

Was tun Sie gezielt?

Hiermit zurück zu unserer Empfehlung:

„Die Kunst, Menschen zu begeistern ist das Verlangen, sie zu verstehen.“

Wieviel von dieser Aussage lebt Ihr Unternehmen? 

Gehört „Menschen begeistern“ zu Ihrer Devise?

Wieviel Zeit, Geld, Schulungen haben Sie damit verbracht, Ihren Mitarbeitern beizubringen, Ihre Kunden zu verstehen?

Und wieviel Zeit, Geld und Schulungen haben Sie selbst investiert, um Ihre Mitarbeiter zu verstehen?

Oftmals ist das Eine selbstverständlich, das Andere nicht.

Heutzutage reicht es endlich nicht mehr aus, einfache Verkaufstricks anzuwenden, damit der Laden läuft. Mitarbeiter und Kunden haben beide gleichermaßen das Bedürfnis, respektiert und verstanden zu werden.

Verkaufsazubis im Einzelhandel lernen bereits unglaublich viele psychologische Details. Doch vor Ort dürfen sie ihr Wissen häufig nicht anwenden.

Viele Unternehmen glänzen mit großen Aussagen auf ihren Imagefoldern und meinen das auch absolut so. Doch ihre Wahrnehmung beruht auf noch verschobenen Perspektiven, häufig vollkommen abseits zur Realität.

Denn bisher war es gesellschaftlich noch wenig üblich, Menschen zu verstehen. Wir sind darauf ausgelegt, Verhalten zu bewerten, anstelle Absichten zu ergründen.

Glücklicherweise gibt es hervorragend gut funktionierende Wege.

Schnell wachsende Startups mit vollkommen neuen Strukturen und Herangehensweisen zeigen es immer wieder.

Unsere Empfehlung:

  • Schulen Sie Ihre Mitarbeiter und sich selbst in psychologischen und kommunikativen Grundlagen.
  • Lernen Sie (ihnen) die Ursachen und Auswirkungen von Stress.
  • Analysieren Sie sich, Ihre Führungskräfte und im Idealfall die gesamte Mannschaft mithilfe von persönlichkeits- und wertediagnostischen Verfahren, um sich selbst und andere Menschen verständnisreifer einzuordnen und nicht zuletzt aufgrund ihrer wahren Eignungen einzusetzen.
  • Gönnen Sie so vielen Mitarbeitern wie möglich Coachings, um sich persönlich weiter zu entwickeln.

Manche atmen Farben.

Atmen Sie diesen Satz. Machen Sie ihn sich zur persönlichen Chefsache und Sie werden staunen, wie schnell Sie lächelnde Gesichter entdecken.

Bei Kunden UND Mitarbeitern!

Begeistern Sie Menschen und vergessen Sie dabei bitte nicht sich selbst 😉.

Wenn Sie im Umsetzen unserer Empfehlungen Unterstützung einholen möchten, sind wir gern Ihr Unternehmensberater Nr. 1 im Chiemgau.

Inspirierende Grüße und ein erfolgreiches, rundherum stimmiges neues Geschäftsjahr für Sie 🐞.

⭐ Ihre Chiemgauberater ⭐

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*