Mitarbeitertraining positiv für die Belegschaft

Warum Mitarbeitertraining positiv für die Belegschaft ist

76% der Mitarbeiter nennen den Zugang zu Weiterbildung einen wichtigen Motivationsfaktor für die Zufriedenheit mit ihrem Arbeitsplatz. Abgesehen vom doppelten Nutzen für Unternehmen, sind regelmäßige Schulungen eine tolle Möglichkeit, Mitarbeiter zu binden.

Hierbei empfehlen wir eine gute Mischung aus Fachthemen und privaten Angeboten. Während erstere die internen Qualifikationen anheben, sorgt das Ermöglichen von privaten Kursen und anderen Angeboten für eine sehr gute Möglichkeit, Wertschätzung zu zeigen. Damit können Unternehmen Dankbarkeit zum Ausdruck zu bringen und das zuweilen starke Stresslevel des eigenen Stabes, mithilfe der für die eigene Seele förderlichen Programme senken. Die Mitarbeiter finden damit auch zueinander eine neue Tiefe.

Im Idealfall schaffen Sie zweierlei Fördertöpfe fürs Mitarbeitertraining:

  • einen für die jährliche Persönlichkeitsentwicklung und Weiterbildung
  • einen weiteren zum Thema „Spaß und Entspannung“
Abratung von Mehrheitsabstimmungen

Was sehr häufig passiert ist folgendes: Team X hat sein jährliches „Spaß- & Bildungsbudget“ wieder zu verplanen, folglich dürfen Vorschläge eingereicht werden. Je nachdem, welche charakterlichen Mehrheiten vorhanden sind, geht die Entscheidung beispielsweise immer in Richtung Aktivität, Ausflug oder Feiern. Alternative Vorschläge kommen selten zum Zuge, werden irgendwann gar nimmer eingereicht und ein Teil der Mitarbeiter fühlt sich Jahr für Jahr übergangen. Damit wird das Ziel solcher Programme aber ins Gegenteil verkehrt. Denn es besteht ja nicht darin, möglichst alle mit Gewalt in einen erzwungenen Ausflug zu pressen. Sondern dem einzelnen Mitarbeiter ein gutes Gefühl und Dankbarkeit für seine ganzjährige Leistung auszudrücken.

Unser Tipp hierzu: Fragen Sie Ihre Leute. Weisen Sie jedem einzelnen ein Entwicklungsbudget zu. Mit diesem kann er wählen, ob er eigens einen Kochkurs belegen oder sich gemeinsam mit Kollegen weiterbilden möchte. Noch besser, wie oben beschrieben, von haus aus zweierlei Angebote ermöglichen.

Je nach Unternehmensgröße ebenso denkbar und damit flexibler wäre, vorhandene Teams für solche Vorhaben aufzusplitten und mehrere völlig gegensätzliche Vorschläge zu machen (oder machen zu lassen). So kommt dann vielleicht eine Bergwanderung, ein Entspannungskurs, eine Stadtbesichtigung und ein Eltern-Kind-Nachmittag am Chiemsee heraus. Danach kann jeder Mitarbeiter Prio A und B abgeben und je nach Gesamtbudget an einem oder zwei Angeboten teilnehmen.

Dies führt zu wesentlich mehr Angebotswahrnehmung, Begeisterung und auch dem Kennenlernen der Kollegen aus anderen Abteilungen.

Fachliches Mitarbeitertraining

Meist üblich sind bestimmte „notwendige Kurse“ für einen Karriereweg XY. Doch hierbei verhält es sich ganz ähnlich wie mit firmengeförderten Privatausflügen. Jemand anders bestimmt den Weg. Selbstverständlich lassen sich nicht alle Zertifikate vermeiden und manche sind schlichtweg notwendig. Doch wie oft werden Menschen in Mitarbeitertrainings geschickt, die ihrem Wesen überhaupt nicht entsprechen, einfach „weil wir das hier immer schon so machen“. Damit wird nicht nur viel Geld verbrannt, sondern leider auch der motivierte und vielleicht für einen ganz anderen offenen Posten ideale Kopf. Doch wie sieht die Realität häufig aus? Die eigenen Mitarbeiter laufen davon und externe „Fach“-Kräfte werden kostspielig eingekauft.

An diesem Punkt gehen viele der nachhaltig erfolgreichen Unternehmen anders vor. Sie haben sich abgewöhnt (oder gar nicht erst begonnen), in Schemas zu denken. Stattdessen kombinieren Sie ihre Mitarbeiter titel- und stellenunabhängig mit dem Bedarf von Produkt und Markt. Was sich früher „Projektarbeit“ nannte und heute als New Work gefeiert wird, ist nichts anderes als das.

Am Ende ist die Frage des Nutzens dieselbe der Perspektive. 

Lassen Sie uns gern verschiedene Blickwinkel einnehmen und die gemeinsame Perspektive finden.

Ihre Chiemgauberater

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