Über unsere Unternehmensform

Da die Frage in ähnlicher Form von einem Kunden im Analysegespräch bereits kam, möchten wir sie aufgreifen und transparent behandeln.

Kann es professionell sein, als Unternehmensberater, Prozessberater, Coaches und Organisationsentwickler aufzutreten und gleichzeitig ein Kleingewerbe zu betreiben?

Ja, das kann es und zwar aus folgenden Gründen:

1. Rainer Schillmaier war bisher nicht selbständig, sondern Zeit seines Lebens Angestellter, davon seit ca. 20 Jahren Führungskraft, vor allem aber immer auch in Changeprozessen. Dabei sparte/brachte er seinen Unternehmen immer wieder mehrere Hunderttausend Euro. Eines Tages kam der Punkt zu erkennen, dass er sich für seine Fähigkeiten erfolgsabhängig fairer bezahlen lassen möchte. Doch allein von dieser Erkenntnis lässt sich kein Kunde gewinnen, folglich noch kein Ruf aufbauen. Daher ist der volle Schritt in die Selbständigkeit keine Entscheidung, sondern ein Prozess.

2. Tanja Schillmaier, ich, die Autorin der meisten Beiträge, bin seit ca. 14 Jahren wechselnd angestellt und selbständig, weil ich in der Verantwortung als 3-fach-Mutter mehrmals von vorne begann und immer wieder aufs Neue die Sicherheit vorzog. Nun stehe ich an einem entscheidenden Wendepunkt und der trägt das Motto: „Ich schaffe das!“ Doch trotzdem gibt es für uns Einzelunternehmer immer wieder auch lästige Herausforderungen. Beispielsweise kämpfe ich seit Monaten bei Google um die Freischaltung mehrerer Kundenempfehlungen (kann ich Ihnen gern nachweisen). Sie entsprachen offenbar nicht den mittlerweile extrem komplexen Richtlinien.

3. In dieser Konstellation als Chiemgauberater wollten wir Anfang 2020 gemeinsam durchstarten. Dann kam uns allen das böse C, ein Umzug in unser Traumhaus sowie ein paar harte Schicksalsschläge dazwischen. So blieben wir beide zunächst in unseren Anstellungen und ich betreute meine Privatklienten weiter als Kleinunternehmerin. Da sich diese Entscheidung für meine Kunden deutlich günstiger auswirkt und ich als Mutter und Autorin nach wie vor nur beschränkte Zeit zur Verfügung habe, werde ich so lange wie möglich, in dieser Konstellation bleiben. Für Unternehmen ist ein Kleinunternehmen nicht nachteilig, da diese die MwSt. ohnehin nur durchleiten. Gern empfehle ich Ihnen bei Fragen meinen Steuerberater.

4. Unsere neuen Pläne waren, 2022 als GmbH zu gründen. Da es häufig anders kommt, als man denkt, kümmern wir uns so lange als Kleinunternehmer bzw. nebenberuflich um unsere Kunden, bis der größere Schritt sich gut anfühlt. 

Das Allerwichtigste:

Die Unternehmensform sagt absolut gar nichts über Professionalität oder die Qualität unserer Arbeit aus. Wir empfehlen, sich stattdessen folgende Frage zu stellen:

  • Welche Informationen oder Vorgehensweisen helfen Ihnen dabei, uns mit einem guten Gefühl zu buchen?
  • Was halten Sie von einem Kennenlerngespräch?

Mit unserem neuen Flexticket sichern Sie sich genau die Expertise, die Sie brauchen. Keine überflüssigen Paketsätze, sondern absolut bedarfsgenutzte Zusammenarbeit.

Übrigens können Sie auf die hier gezeigte Ehrlichkeit und Offenheit auch in unserer gemeinsamen Arbeit setzen.

Selbstverständlich behandeln wir auch Ihre noch vertragsfreien Anfragen und Vorgespräche als streng vertraulich. Die Geschichten unserer Blogbeiträge und Postings sind vom Leben befüttert (Erfahrungen als Kunden, Arbeitnehmer, Führungskräfte, Kollegen, Nachbarn und regionale Lästergeschichten). Niemals würden Ihre internen Herausforderungen nach außen tragen. Hier stehen Ihnen das Datenschutzgesetz und unsere persönliche Ethik schützend zur Seite.

Wir würden uns auf Sie freuen!

Sonnige Grüße aus dem Herzen des Chiemgaus

Tanja Schillmaier

 

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